Das Geheimnis des Pu-erh-Tees liegt in seinem speziellen Fermentierungsverfahren, bei dem der Pu-erh-Tee auch die charakteristische rötlich-braune Farbe und den einzigartigen Geschmack bekommt.
Pu-erh-Tee erzielte bei uns erst seinen Durchbruch, seitdem es Pu-erh-Tee
nicht nur in losen Blättern und gepressten Ziegeln, sondern auch in
Form von Pu-erh-Tee Kapseln gibt. Der Pu-erh-Tee stammt aus China. Benannt
ist Pu-erh-Tee nach einer Stadt im Südwesten Chinas, in der Provinz
Yunnan, die auch "Provinz des ewigen Frühlings" genannt wird.
Pu-erh-Tee ist ein sogenannter "Roter Tee". Pu-erh-Tee wird auf eine ganz
spezielle, äußerst komplizierte Weise bearbeitet, so dass die
üblicherweise beim Fermentierungsprozess verlorengehenden Stoffe erhalten
bleiben.
Der aufgebrühte Pu-erh-Tee hat eine dunkle rötliche Farbe. Pu-erh-Tee
hat ein etwas erdiges Aroma. Manche müssen sich erst an das Aroma des
Pu-erh-Tees gewöhnen.
Pu-erh-Tee ist vermutlich eine der ältesten Teesorten überhaupt.
Der intensivere Geschmack sowie die leuchtend rote Farbe ließen den
Pu-erh-Tee zum »Tee des Kaisers« werden.
Die Beschreibung von Zhao Xuemin (1719-1821), ungefähr 1000 Jahre später, brachte dann auch endgültig den Durchbruch des Pu-erh-Tees in China. Und vor einigen Jahrzehnten traf die Bezeichnung »Tee der Kaiser« auf den Pu-erh-Tee noch völlig zu: Der normalen Bevölkerung war es früher von den Kaisern bei Strafe verboten, den begehrten Pu-erh-Tee zu trinken. Auch in den Zeiten des großen Vorsitzenden Mao Tse-Tung war es den Normalsterblichen nicht erlaubt, Pu-erh-Tee zu besitzen oder Pu-erh-Tee gar zu sich zu nehmen. Durch die fortschreitende Öffnung Chinas sowie dessen wirtschaftliche Interessen entwickelte sich langsam aber stetig der Export des Pu-erh-Tees.
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