Fusspflege - Wellness für Ihre Füsse
Vorbeugung ist die beste Fusspflege
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Die Füße - ein vernachlässigtes Körperteil
Fusspflege ist nur auf den ersten Blick ein unwichtiges Thema. In Wirklichkeit
sind die Füße eines unserer wichtigsten Körperteile: Durchschnittlich
vier mal läuft jeder Mensch um die Erde. Das sind sage und schreibe über
160.000 km, oder rund 270 Millionen Schritte. Wieviel wir wohl zu sehen bekommen
würden, wenn wir es nur einmal tatsächlich tun würden. Selbst
die bequemsten Büromenschen setzen im Schnitt noch 10.000 mal am Tag den
einen Fuß vor den anderen. Aber wie danken wir es unseren Füßen?
Indem wir sie sträflich vernachlässigen. Dabei ist Fusspflege ein
immens wichtiges Thema. Wenn wir uns überhaupt mit unseren Füssen beschäftigen,
dann mehr mit ihrer Bekleidung, den Schuhen. Dutzende stehen davon im Schrank.
Die werden geputzt und gepflegt und vor allem wird viel Geld dafür ausgegeben.
Wie es den Füßen darin geht, kümmert uns aber oft viel weniger.
Dabei sind gerade Schuhe schuld an massenhaften Fußerkrankungen. Und noch
schlimmer. Auch Schmerzen im Rücken und in den Gelenken gehen oft genug
auf unsere Füße zurück.
Daher ist es ganz wichtig: Fusspflege fängt bereits mit dem Kauf von
guten Schuhen an!
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Die Geschichte unserer Füße
Meist schätzen wir unsere Füße gering. Die regelmäßige Fußpflege
wird meist vernachlässigt. Das haben sie aber überhaupt nicht verdient.
Denn sie sind ein ganz besonderer Körperteil. Wenn man es genau nimmt, haben
sie die Evolution des Menschen angeführt. Lange glaubten die Wissenschaftler,
dass das Gehirn das wesentliche Merkmal sei, mit dem sich aus den Affen Menschen
entwickelten. Erst im 20. Jahrhundert erkannten sie mit Hilfe früher Menschenknochen,
dass in Wirklichkeit die Füße sich zuerst entwickelt hatten, spätestens vor
knapp vier Millionen Jahren. Die menschlichen Füße sahen schon damals aus wie
unsere Füße heute und sie unterschieden sich stark von den Füßen der Affen.
Der große Zeh steht bei den Affen ab und sie haben kein Fußgwölbe. Bei den Menschen
wurde die Großzehe angelegt, es bildeten sich zwei Gewölbe und ein stärkeres
Fersenbein aus.
Das hat seinen Grund: Die Affen benutzen als Waldbewohner ihre Füße zum Greifen,
Hangeln und nur gelegentlich zum Laufen. Die frühen Menschen hingegen zogen
in die Savanne. Dort mussten sie die Gegend überblicken, sich mit Werkzeugen
gegen wilde Tiere kämpfen oder diese verarbeiten können. Viele gute Gründe also
um sich aufzurichten. Dabei musste nun der Unterleib die ganze Last tragen.
Deshalb veränderte sich langsam die Konstruktion der Hüftknochen, der Beine,
aber vor allem der Füße. So wurden die Füße ein biologisches Kunstwerk, ein
Vorbild an Statik.
Vor rund 38 Millionen Jahren begann der Mensch sich aufzurichten. Ihre Füße
benutzten die frühesten Hominoiden zunehmend als reines Fortbewegungsmittel
- Affen hingegen halten und greifen mit Füßen genau wie mit Händen. Bei den
Menschen veränderte sich langsam die Form der Füße. Die Großzehe legte sich
an, das Fersenbein verstärkte sich und das Fußgewölbe bildete sich aus. Schon
Ende des 19. Jahrhunderts erkannten Forscher, dass die Anatomie des Fußes für
die Entwicklung des Menschen entscheidend war. Das Gehirn wurde erst zu rasantem
Wachstum angeregt, als der Mensch bereits aufrecht gehen und seine Hände frei
benutzen konnte. Trotzdem herrschte im 20. Jahrhundert wieder die Forschermeinung,
dass die Entwicklung des Gehirns die Evolution des Menschen ausgelöst habe.
In den letzten Jahrzehnten fand man jedoch immer mehr Ausgrabungsstücke, die
die Theorie von die Vorreiterrolle der Füße belegen.
Heute ist klar: Mit den Füßen voran begann das Projekt Mensch.
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Die Architektur unserer Füße
Der Fuß besteht aus 26 Knochen und 31 Gelenken. Er sich auch gut in drei Teile
gliedern: den Vorfuß mit den Zehen, den Mittelfuß und den Rückfuß mit Fersenbein
und Sprungbein. Das besondere am Fuß ist, dass seine Knochen regelrechte Gewölbe
bilden. Und die sind so ausgeklügelt, dass die enorme Last des Körpergewichts
optimal verteilt und abgefangen wird. Ein Gewölbe spannt sich längs zwischen
Ferse und Zehballen - und eines quer. Dieses befindet sich im Mittelfuß zwischen
den beiden Außenkanten. Diese Gewölbe müssen natürlich stabil bleiben. Dafür
sorgen eine Vielzahl von Bändern und Muskeln. Sie halten den Fuß zusammen, machen
ihn beweglich und helfen, Stöße zu dämpfen.
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Die Kunst des Gehens
Damit die Füße lange leistungsfähig bleiben, müssen Muskeln und Bänder trainiert
werden. Am besten ist es, wenn man über unebene Böden geht, so wie das in der
Natur eigentlich normal ist. Dadurch werden alle Muskeln beansprucht, sie müssen
die Unebenheit ausgleichen. Das trainiert die Muskeln an den Füßen, aber auch
an den Beinen und am Rücken. Leider gehen wir heute aber viel häufiger über
aalglatte Flächen, z.B. den Asphalt unserer Straßen und Bürgersteige. Das unterfordert
die Füße und schadet ihnen sogar auf die Dauer. Nicht nur die Muskeln verkümmern;
wir sind auch dabei, unsere Feinmotorik zu verlieren. Das sieht man zum Beispiel
an unseren Kindern: Ärzten stellten bei den Schuleingangsuntersuchungen der
letzten Jahre fest, dass es viele Kinder nicht mehr schaffen, vorwärts auf einem
Strich entlang zu balancieren. Rückwärts sieht's noch schlechter aus. Auch im
Hüpfen sind Kindergartenkinder heute schlechter als noch in den 70er Jahren.
1974 hatte von 100 Kindern noch keines Bewegungsstörungen, 1996 waren es bereits
15. Das zeigt eine Untersuchung des kinderärztlichen Gesundheitsdienstes im
Kreis Neuss. Und da wundert man sich auch nicht mehr, dass Sturzunfälle in Deutschland
mit siebenhunderttausend Fällen pro Jahr die häufigste Unfallart im Kindesalter
sind – eine entscheidende Ursache dafür liegt in der mangelnden Bewegung, so
sehen das Experten.
Außerdem verlieren wir langsam die ursprünglichste unserer Fähigkeiten: unseren
Gang. Unsere Schritte sind mittlerweile oft viel zu groß und die Abstimmung
zwischen Beinarbeit und Vorwärtsbewegung stimmt nicht mehr. Wir lassen den Körper
bei jedem Schritt nach vorn fallen und fangen ihn mit den Beinen ab. Die Muskeln
werden dabei allerdings kaum gefordert. Unser Knochengerüst und unsere Gelenke
dagegen werden bei dieser Gehweise völlig durchgeschüttelt. Besonders die Gelenke
und die Wirbelsäule leiden unter den Stößen. Wenn man einen gesunden Gang analysiert,
sieht man leicht, worauf es ankommt. Die Schritte sind kleiner und die Beine
werden ohne Gewicht nach vorn gesetzt. Dafür werden die Beinmuskeln aktiviert.
Das Körpergewicht folgt erst, wenn die Füße angekommen sind, dabei bleibt die
Wirbelsäule gerade. So können die Muskeln den Körper auffangen und die Knochen
werden geschont. Die Ferse stößt nicht hart auf den Boden, sondern der ganze
Fuß wird flächig und weich aufgesetzt.
Der gesunde Gang geht den meisten Menschen im Laufe des Lebens verloren. Künstliche
flachen Böden, asphaltierte Straßen und Wege und falsches Schuhwerk machen zu
schaffen. Zehen sind normalerweise sehr beweglich und gleichen Unebenheiten
des Untergrunds aus. Sie helfen, das Körpergleichgewicht zu halten. Zuviel Einschränkung
dieser Bewegung lässt aber nach und nach ihre Flexibilität schwinden. Verpackte
Füße können nicht auf unterschiedliche Bodenverhältnisse reagieren, die stabilisierende
Fußmuskulatur verkümmert. Viele Menschen neigen dazu, in den Schritt hinein
zu fallen. Dabei muss das Skelett das ganze Gewicht abfangen. Alles in allem:
eine Strapaze nicht nur Füße und Beine, sondern auch für den Rücken.
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Mit den Schuhen fängt die Fusspflege an
Schuhe sollen den Fuß vor Kälte und Verletzungen schützen. Doch mittlerweile
fügen sie den Füßen mehr Verletzungen zu, als dass sie schonen. Studien belegen,
dass 98 Prozent der Menschen mit gesunden Füßen zur Welt kommen. Demgegenüber
leiden aber über 60 Prozent der Erwachsenen unter Senk-, Hohl- oder Spreizfüßen.
Unbequeme, zu enge, zu hohe Schuhe sind Ursache für zahlreiche Deformationen
der Füße und Zehen, das beginnt schon bei Kindern. Zu empfehlen sind Schuhe,
in denen sich die Füße gut bewegen können, die die natürliche Fußform nachbilden
und eine stoßfedernde, weiche Sohle haben. Fußbetten sind sinnvoll für bereits
erkrankte Füße oder Menschen, die viel stehen müssen.
Hier finden Sie wichtige Tipps für den Schuhkauf
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In unseren üblichen Fitness- und Pflegeprogrammen werden die Füße leider viel
zu oft vernachlässigt. Dabei sind gerade sie es, die ein Leben lang Schwerstarbeit
verrichten, indem sie das gesamte Körpergewicht tragen müssen. Nehmen Sie sich
also ruhig einmal Zeit und verwöhnen Sie Ihre Füße mit einem speziellen Wellnessprogramm.
Hier finden Sie weitergehende Informationen über Fussgymnastik
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Besondere Tipps für Diabetiker
Wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Füssen besonders viel Aufmerksamkeit
schenken. Denn durch zu hohe Blutzuckerwerte verschlechtert sich zunächst
die Wundheilung. Als Folge davon können schon kleine Verletzungen zu
einem langwierigen Problem werden. Oftmals sind durch Diabetes zusätzlich
auch die Nerven geschädigt. Dadurch ist das Schmerzemfinden vermindert. Wunden
bleiben dadurch lange unentdeckt. Hier hilft gute Pflege und Vorsorge, Verletzungen
zu vermeiden oder sie zumindest schnell zu entdecken. Hier finden Sie weitere
Fusspflegetipps für Diabetiker...
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Benutzen Sie bewährte
Präparate für die regelmäßige Fusspflege:
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Anmerkung
Alle hier angeführten Produkte sind Kosmetika für die gesundheitsbewusste
Körperpflege und keine Heilmittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes.
Die angeführten Informationen sind der Literatur entnommen und sollen
keinesfalls als Ersatz für medizinische Hilfe verstanden werden.
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